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Die vom EEG festgelegte Einspeisevergütung im Jahre 2012

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Der Anteil der erneuerbare Energien an der Stromversorgung soll sich bis zum Jahre 2020 spätestens verdoppelt haben. Heute liegt der Anteil bei 17 Prozent und soll dann mindestens 35 Prozent betragen. Darum wurde EEG 2012 ins Leben gerufen. Dies ist eines von mehreren neuen Gesetzen im Bereich des Energiesektors. Das System der Stromversorgung soll damit umgestaltet werden so dass die erneuerbaren Energien zur Hauptquelle des Stroms werden. Das EEG 2012 will die Markteinführung zukunftsfähiger Technologien zur Stromerzeugung befördern.
Bisher erhielten Erzeuger einen festen Betrag pro Kilowattstunde, die so genannte Einspeisevergütung, egal ob der Strom gebraucht wurde oder nicht. Ob die Nachfrage am Strommarkt gerade billig oder teuer war. Dazu sollen nun weitere Anreize kommen um auch in Speichertechnologien zu investieren. Ab dem 01. Januar 2012 tritt dieses Gesetz in Kraft.

Diejenigen, die jetzt das neue Marktprämien-Modell nutzen erhalten das erste Mal den Anreiz mit einer besseren Abstimmung ihres Stromangebotes bezüglich der Nachfrage höhere Erlöse zu erhalten. Dies soll dazu dienen eine gut durchdachte Verknüpfung von den EEG- Anlagen mit den Gaskraftwerken, Speichern oder den großen Stromverbrauchern herzustellen. Das neue System legt die Vergütungssätze so fest, dass ohne die Stromanbieter zu überfordern der systematische Ausbau der erneuerbaren Energien fortschreiten kann.

Besonders gefördert werden soll in Zukunft auch die Windenergie aus dem Meer. Fünf Milliarden Euro stehen im Rahmen des 10-Punkte-Sofortprogramms zum Energiekonzept der Bundesregierung für die Finanzierung von Windparks auf dem Meer zur Verfügung.
Mit der EEG 2012 wird das Vergütungsmodell um einiges einfacher und transparenter. Eine gemischte Stromerzeugung aus nachwachsenden Rohstoffen und anderer Biomasse wie Rest- und Abfallstoffe ist das Ziel woraufhin gearbeitet wird. In den letzten Jahren wurden die erneuerbaren Energien zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor. Durch die Strom- und Wärmeerzeugung in den EEG-vergüteten Anlagen wurde 2009 eine Netto-Minderung des Ausstoßes von Treibhausgasemissionen von rund 60 Mio. Tonnen CO2 Äquivalenten erreicht.

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