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Was man bei Rheuma und Medikamenten beachten muss

Autor:  |  Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie
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Wer unter Rheuma leidet, leidet gleichzeitig auch unter die permanente Einnahme von Medikamenten und deren Nebenwirkungen. Bei den Rheuma-Medikamenten handelt es sich um fünf Hauptgruppen. Die fünf Hauptgruppen lauten Cortison, cortisonfreie Entzündungshemmer, Schmerzmittel, langwirksame Antirheumatika und Krankheitskontrollierende Medikamente.

Es liegt nahe, dass die fünf Gruppen auch unterschiedliche Zielsetzungen haben. Oft geschiehtdaher die Einnahme mehrerer Hauptgruppen gleichzeitig. So ist es beispielsweise möglich, dass man neben einem Schmerzmittel, auch cortisonfreie Entzündungshemmer einnehmen muss. In modernen Therapien werden die fünf Hauptgruppen miteinander kombiniert. Dies geschieht bei jedem Patienten individuell. Somit erzielen die Ärzte eine maßgeschneiderte Lösung der Therapie.

Leider ist die medikamentöse Behandlung von Rheuma oftmals mit stärkeren Nebenwirkungen verbunden. Das liegt unter anderem daran, dass die Medikamente im Stoffwechsel des Patienten eingreifen. Beschwerden wie Magen-Darm-, Nieren-, und Leberfunktionsstörungen sowie Blutbildveränderungen zählen zu den häufigsten Nebenwirkungen. Patienten, die die Medikamente regelmäßig einnehmen müssen, müssen stets zu Kontrolluntersuchungen gehen. Damit können schwere Schädigungen aufgrund der Medikamente vermieden werden.

Es gibt aber auch Hilfe aus dem pflanzlichen Bereich. Die Pflanze um die es hier geht, nennt sich im Volksmund Teufelskralle. Sie enthält unter anderem Stoffe, die zur Linderung von Schmerzen und Entzündungen gewonnen werden können. Der Extrakt der Teufelskralle hemmt die Bildung des Schmerz- und Entzündungsboten und bremst die Produktion von Stoffen, die für die Entstehung von Entzündungen relevant sind. Die Nebenwirkungen sind erfreulicherweise überschaubar. So sind bisher nur gelegentliche Magen-Darm-Beschwerden bekannt.

Es soll durch diesem Artikel keine unnötige Panik über die medikamentöse Behandlung von Rheuma losreißen. Fakt ist, dass trotz aller Nebenwirkungen, die medikamentöse Behandlung von Rheuma unabdingbar ist. Auch hier ist die Entwicklung weiterhin im vollen Gange, so dass es künftig wohl weitere und vor allem auch bessere Medikamente mit weniger Nebenwirkungen geben wird.

Man sollte dennoch die medikamentöse Behandlung mit alternativen Behandlungsmethoden unterstützen. Pflanzliche Medizin sowie spezielle Sportarten können das Leben mit der Krankheit erleichtern. Meiner Meinung nach ist die Rheumatherapie eine gelungene Kombination aus Medizin, richtiger Ernährung, Sport und alternativer Medizin.

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